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Gepäckcheck

Überprüfungsliste

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Sandalen im Sommer - Stiefel im Winter

 

 

 

Gepäckcheck-Tipps für sichere Motorrad-Reisen

Tankrucksack, Seitenkoffer und Gepäckrolle sind Erkennungszeichen! In den Sommermonaten werden sich wieder viele Motorradfahrer/innen mit ihren Maschinen auf Urlaubsreisen begeben. Voraussetzung für eine sichere und stressfreie Tour ist eine gute Vorbereitung. Der „Gepäckcheck“ steht am Anfang der Reisevorbereitung. Der Stauraum auf der Maschine ist gegrenzt. Keinesfalls verzichten sollten Fahrer/innen allerdings auf Kleinersatzteile, Verbandskasten, Regenkleidung und warme Unterwäsche. Bei Gruppenfahrten kann durch Absprachen (z.B. zum Werkzeugbedarf) Platz gespart werden. Richtige Beladung zahlt sich durch mehr Sicherheit und angenehmere Fahreigenschaften der Maschine aus.

Die zulässige Gesamtmasse der Maschine nicht überschreiten, d.h. das Gewicht der Gepäckstücke und der Fahrer/in in voller Montur, Benzin und Schmierstoffe werden zum Leergewicht der Maschine (Fzg-Schein) addiert – notfalls muss abgespeckt werden

Je näher das Gewicht der Beladung am Schwerpunkt der Maschine ist, desto sicherer sind die Fahreigenschaften. Schwere Gepäckstücke gehören in den unteren Teil eines Tankrucksackes, leichtere Gegenstände finden oben Platz. Der gut befestigte Tankrucksack darf den Lenkeinschlag nicht behindern und sollte einen freien Blick auf die Instrumente zulassen.

Seitenkoffer nehmen gut leichtes Gepäck - wie Bekleidung auf. Die Hersteller empfehlen eine maximale Belastung von fünf bzw. zehn Kilogramm pro Koffer und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Km/h. Das Gewicht soll gleichmäßig auf beide Koffer verteilt werden, um ein pendeln der Maschine zu vermeiden. Immer zwei Koffer anbringen.

Ebenfalls nur für leichte Gegenstände geeignet ist eine Gepäckrolle oder Topcase max. 2,5 Kilogramm. Auf zu schwere und hohe Beladung reagiert das Motorrad hier besonders empfindlich und „flattert“ schon bei geringer Geschwindigkeit. Bei höheren Tempo kann ein „Pendeln“ der Maschine auftreten.

            
Richtige Beladung                                                                Falsche Beladung

Alle Gepäckstücke müssen mit Gurten oder Gepäckspinnen gegen Verrutschen gesichert werden und dürfen Rückleuchten und Blinker nicht verdecken. Bepackt können die Bremswege länger sowie die Brems- / Lenkkräfte größer werden. Dadurch wird die Beweglichkeit der Maschine eingeschränkt. Durch den höheren Schwerpunkt kann das Motorrad leichter kippen.

Nicht vergessen:
1. Vor Antritt der Fahrt unbedingt mit der bepackten Maschine eine Probefahrt machen, um sich an das veränderte Fahrverhalten zu gewöhnen.
2. Die Reifen sollten mindestens 4 mm Profil haben.
3. Der Reifendruck und die Federelemente müssen dem höheren Gewicht angepasst werden.
4. Ölstand, Brems- und Lichtanlage müssen kontrolliert werden.
5. Die Kette sollte auf richtige Spannung geprüft und geschmiert werden.
(Siehe auch
Überprüfungscheckliste)

Eine gute Planung sorgt dafür, dass die Reise zum sicheren Erlebnis wird. Straßenkarten im Maßstab 1:200.000 leisten gute Dienste bei der Routenauswahl. 300 km kurvenreiche Strassen oder 600 km Autobahn sind die Höchstgrenzen für Tagesetappen, die alle zwei Stunden durch eine mindestens viertelstündige Fahrpause unterbrochen sein sollte. Mehrere kleine Mahlzeiten mit leichter verdaulicher, aber stärkender Kost und vielen, vielen Getränken (Wasser, Apfelschorle) sind die besten Voraussetzungen für eine sichere Fahrt.

Ihre Fahrschule Braun wünscht Ihnen eine angenehme Reise und eine gesunde Heimkehr!

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Überprüfungscheckliste Verkehrs- und Betriebssicherheit

Vor jeder Fahrt beim Fahrzeug:
Kontrolleinrichtungen
Ordnungsgemäßer Zustand
Reifen (z.B. Beschädigung, Profiltiefe, Reifendruck)
Not-Aus-Schalter
Kette, Zahnriemen (Spannung, Sauberkeit, Schmierung), Kardan
Vordergabel (Dichtheit)
Zustand  von
Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe, Spiegel, Bowdenzüge, Bremsscheibe, Bremsbeläge
Funktion prüfen von
Standlicht
Abblendlicht
Fernlicht
Schlussleuchte mit Kennzeichenbeleuchtung
Warnblinkanlage
Blinker
Hupe, Lichthupe
Bremsleuchte
Handbremse
Fußbremse
Rückstrahler vorhanden und Beschädigung
Lenkerschloss verriegeln / entriegeln
Funktionsprüfung der Bremse
Handbremse (im Stand, schieben, langsamer Fahrt)
Fußbremse  (im Stand, schieben, langsamer Fahrt)
Beladung
Tankrucksack, Koffer, Topcase: auf sichere Befestigung und Lenkeinschlag, Sicht  auf Kontrolleinrichtungen

Zusätzliche Kontrollen
Flüssigkeitsstände kontrollieren
Motoröl
Kühlflüssigkeit
Bremsflüssigkeit
Lager
Lenkkopflager
Schwingenlager
Radlager

Kennzeichen Prüfplakette

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Sandalen im Sommer - Stiefel im Winter

Für jede Jahreszeit den richtigen Schuh, für das Fahrzeug die richtigen Reifen.

Gute Gründe für Winterreifen im Winter
Wer auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einen Bußgeld rechnen, sowie bei einem Unfall auf evtl. keínen Versicherungsschutz
Nicht nur im Schnee sondern bereits  bei niedrigen Temperaturen (+ 6° C), Eis, Regen und Hagel sind Sie mit Winterreifen sicherer unterwegs
Winterreifen haben eine weichere Gummimischung und eine Vielzahl von Lamellen, die sich mit dem Untergrund besser verzahnen, d.h. Sie sind perfekt an die Witterungsverhältnisse der kalten Jahreszeit angepasst.
Empfohlene Mindestprofiltiefe: 4 mm

Reifenkennzeichnung: M+S-Kennzeichen und das Schneeflockensymbol

Der Bremsweg reduziert sich deutlich bei Kälte, Eis und Schnee
Bremswegvergleich bei winterlicher Fahrbahn ( 50 km/h)

Winterreifen

   35 m

 

Sommerreifen

  43 m

 



Gute Gründe für Sommerreifen im Sommer
Kraftstoffverbrauch mit Winterreifen im Sommer ist höher
Das Profil von Sommerreifen ist an die Bedingungen des warmen Halbjahres angepasst - trockene Straßen und regennasse Fahrbahn. Hier bieten Sommerreifen optimale Leistungen. Beim Handling, im Komfort und beim Bremsen.
Die Profilblöcke sind gröber und verfügen über mehr Längsrillen. Empfohlene Mindestprofiltiefe: 3 mm
Bei hohen Temperaturen und Geschwindigkeiten hat der Sommerreifen optimale Haftung und Fahrstabilität.
Sommerreifen kommen auf trockener und regennasser Fahrbahn früher zum Stehen.

Bremswegvergleich bei trockener Fahrbahn ( 100 km/h) bei 25° C

Sommerreifen

   38 m

 

Winterreifen

  41 m

 

 

Sommerreifen im Sommer - Winterreifen im Winter!

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen.

Fahrschule Braun

 

 

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